Lieadle für dia die sich selber net leida könnad
Ein schon sehr altes Lied.
Für einen wunderbaren Menschen.
Und für alle anderen wunderbaren Menschen, denen es genau so geht.
Hey Mädle,
do sind Träna in deine Auga.
Hey Mädle, sag was passiert isch.
I seh Träna in dene wunderschöne blaue Auga.
Sie ham dr gsagt,
du wärsch net guat gnug für diese Welt.
Für des Leba, für den Job.
Und du glaubsch die Lüga die ma dir erzählt.
Hey Mädle, sag mal,
wer hat erzählt,
dass nur die Schtärke zählt.
Hey Mädle, sag mal,
wer hat erzählt,
dass nur dr Starke überlebt in dieser Welt.
Es isch kei Sünd schwach zu sei.
Noi, im Gegateil.
Weil, verhärtete Herza seha mo viel zu viele in dieser Zeit.
Hey Mädle, sag mal,
wer hat erzählt,
dass du net guat gnug ausseha dätsch.
Hey Mädle, sag mal,
wer hat erzählt,
dass do was net schtimmt mit deim Gsicht
und das dir dei Figürle net schteht.
Du bisch herrlich charmant.
Im mog deine träumerische Auga.
Und dei Figur isch dr Hammer.
Warum kannsch du des net glauba.
Am siebta dag.
Nach jenem siebta dag.
In dr siebta Stunde.
Do hat dr Herrgott gsagt.
„Jetzt lasst uns an wunderbara Menscha macha!“.
Und dann hat er dich erschaffa.
Und er hat gsagt: „Guat gmacht!“.
Und i denk do hat 'r recht ghabt.
Du bisch a Gschenk von unserm Herrgott dort oba.
Woischt Mädle ,
dafür kann i en eigentlich nur loba.
Und dr Herrgott sagt:
„I habt de gut gmacht.
Du bisch mei geliebtes Kind!“.
Und i denk des isch wahr.
Weil alles andre Lüga sind.
I sag em Dank,
dass er di gmacht hat.
Und in welcher Art.
Glaub net denne alte Lüga.
Denn sie sind eifach net wahr.
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